Bienen

BBiene auf Palmkätzchen (c) Fotoliaienen gelten als das drittwichtigste Nutztier des Menschen. 71 der 100 wichtigsten Kulturpflanzen sind von der Bestäubung von Bienen abhängig. Grund genug diesen Insekten Nahrung auf Balkon und im Garten zu bieten. Bienen benötigen viele verschiedene Blütenpflanzen, die bis in den Spätherbst blühen. Je vielfältiger Beete und Blumenkisterl gestaltet sind, umso mehr Bienenarten finden einen Lebensraum.  

                      

Achten Sie beim Honig auf die Herkunft (C)FotoliaHonig

Bienen sammeln sowohl Nektar als auch Pollen an Blütenpflanzen. Der Nektar wird im Honigmagen und der Pollen in den sogenannten Körbchen, einer speziellen Vorrichtung an den Hinterbeinen, heimgebracht und direkt im Brutnest an jüngere Arbeiterinnen zur Ernährung der Brut verteilt. Entsteht hierbei ein Überschuss – der Imker spricht dann von einer Tracht – so wird der Pollen als Eiweißquelle neben und der Nektar über dem Brutnest in Wabenzellen eingelagert. Der Nektar wird dabei durch Wasserentzug eingedickt, wodurch er haltbar wird. Es entsteht der Honig.

Tipp: Achten Sie beim Kauf von Honig auf die Herkunft! Wenn Sie den Honig beim Imker in Ihrer Nähe kaufen, können Sie sicher sein, dass Sie ein gesundes, regionales, gentechnikfreies Produkt kaufen. „Aus EG- und Nicht-EG-Ländern“ am Etikett bedeutet, dass der Honig aus irgendeinem Land der Welt kommt.

Ohne Fleiß kein Preis! Ein Bienenvolk muss für 500 g Honig 2 Millionen Blüten besuchen und dabei 88.000 km zurück legen.

Lebensraum

Neben Nahrung benötigen Wildbienen Nistplätze. Dafür geeignet sind morsches Holz, gebündelte Bambusstäbe, sandige Flächen und Holz mit Bohrlöchern. Wichtig ist – darauf ist auch beim Bauen oder Kaufen eines Nützlingshotels zu achten – dass verschieden dicke Bohrlöcher vorhanden und diese nach hinten geschlossen sind. In Löchern mit Durchzug siedeln sich keine Insekten an. Die Nisthilfen müssen an einem sonnigen, vor Regen geschützten Ort platziert werden.